Twitter launcht die iOS-App „Periscope“ für interaktives Smartphone-Fernsehen

Twitter hat der Apple-Gemeinde ein neues Spielzeug geschenkt. Die App „Periscope“ bietet einen einfachen Video-Streaming-Dienst und ist aktuell nur für Apple verfügbar.

So funktioniert die App „Periscope“

  • Installieren: Einfach die App aus dem App-Store laden und mit dem eigenen Twitter-Account verbinden.
  • Zuschauen: Über den Reiter „Watch“ kann man öffentlichen Übertragungen beitreten. Spannend dabei ist, dass man Kommentare hinterlassen kann, welche öffentlich gezeigt werden. So kann der Sender darauf reagieren. Die Videos inklusive der Kommentare werden aufgezeichnet und können später über die App angesehen werden. Ein Review auf der Periscope-Website ist aktuell nicht möglich.
  • Selbst übertragen: Einfach einen Namen vergeben und starten. Zuvor kann man festlegen, ob ein Tweet im eigenen Twitter-Kanal abgesetzt und die eigene Position sichtbar sein soll. Des weiteren ist es möglich, die Übertragung auch nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

Hinweise

  • Sendezeit: Es empfiehlt sich, im Vorfeld eine Sendezeit zu kommunizieren.
  • Stativ: In machen Fällen (z.B. Interview oder Kochkurse) sollte man ein Stativ nutzen.
  • erforderliche Internet-Verbindung: Die Übertragung funktioniert bereits mit 3G. LTE oder WLAN sind natürlich besser.
  • Android: Aktuell ist „Periscope“ leider nur für das iPhone bzw. iPad erhältlich. Eine App für Android wurde noch nicht angekündigt, wird aber demnächst erscheinen.

Ideen für die Nutzung von „Periscope“

  • Interviews: Der Interview-Gast beantwortet eingehende Kommentare. Ein Moderator sollte die Fragen dem Interview-Partner laut vorlesen. Durch die Übertragung auf dem Smartphone entsteht eine gewisse private Atmosphäre.
  • Gewinnspiel (z.B. „Wer bin ich?)“: Spieler können Fragen stellen, auf welche der Sender antwortet. Dieses Format könnte mit einem Gewinnspiel verbunden werden.
  • Kochkurse: Da live gesendet wird, ist eine Übertragung ideal für einfache Rezepte mit kurzer Zubereitungszeit.
  • Schnitzeljagd: Ähnlich wie bei der Aktion „hiddencash“ kann der Veranstalter kurze Übertragungen starten und dabei Details seiner Umgebung verraten. Gewinner ist, wer den Sender findet. Bei dieser Variante ist es wahrscheinlich besser, die eigene GPS-Position zu deaktivieren.
  • Live-Bericht-Erstattung: Im Rahmen einer Veranstaltung können kurze Live-Berichte gesendet werden.
  • Improvisation: Theaterkünstler oder Schnellzeichner reagieren auf die Wünsche der Zuschauer. Dabei sollte ein „Kamera-Mann“ eingesetzt werden, welcher die Wünsche der Zuschauer an die Künstler weitergibt.

Link zur Periscope-Website

Wie würdest Du „Periscope“ einsetzen? Schreib einfach einen Kommentar.

Twitter-Post von Periscope in der Timeline mit dem Link zur Periscope-Homepage

Twitter-Post von Periscope in der Timeline mit dem Link zur Periscope-Homepage

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